Warum Selbstbewusstsein attraktiver ist als der „Bad Boy“
Du musst nicht arrogant, hart oder gleichgültig sein, um attraktiv gefunden zu werden. Eine Kombination aus Selbstvertrauen, Klarheit und Wärme kann viel anziehender sein.
Ich bin Simone von Happytoys und finde es interessant, wie oft gesagt wird, dass Frauen auf 'Bad Boys', arrogante Typen oder Männer, die etwas distanziert sind, stehen. Aber vielleicht steckt dahinter eine ganz andere Erklärung.
Denn was manchmal als „freches“ oder „selbstbewusstes“ Verhalten angesehen wird, ist längst nicht immer eine Anziehungskraft auf Unfreundlichkeit. Oft geht es gerade um etwas anderes: jemanden, der ruhig bleibt, weiß, was er will, Grenzen hat und nicht ständig Bestätigung braucht.
Du musst also absolut kein Bad Boy werden. Du darfst einfach ein lieber Mann sein. Aber einer, der fest im Leben steht.
1. Selbstbewusstsein fühlt sich oft sicherer an als übertriebene Nettigkeit
Ein Mann, der zu allem „ist mir egal“ sagt, niemals seine Meinung äußert und ständig versucht, es allen recht zu machen, kann letztendlich gerade unsicher wirken.
Das bedeutet natürlich nicht, dass nett sein unattraktiv ist. Im Gegenteil. Wärme, Humor und Aufmerksamkeit sind unglaublich wichtig.
Der Unterschied zwischen nett sein und sich selbst aufgeben
Es gibt einen großen Unterschied zwischen:
„Ich gehe gerne mit dir mit, du darfst wählen, wo wir essen.“
und:
„Ist mir alles egal, sag du einfach, was ich tun soll.“
Im ersten Fall bist du flexibel. Im zweiten Fall zeigst du kaum, wer du selbst bist.
Selbstbewusstsein bedeutet, dass du eine Meinung haben darfst, eine Wahl treffen kannst und auch einfach Nein sagen kannst.
2. Klarheit ist attraktiver als endloses Zögern
Stell dir vor: Du findest jemanden sympathisch und möchtest sie gerne um ein Date bitten.
Du könntest tagelang Nachrichten senden und allerlei Andeutungen machen.
Oder du könntest einfach sagen:
„Ich mag dich. Wollen wir am Freitag etwas trinken gehen?“
Das ist klar. Und vor allem: Es gibt der anderen Person die Möglichkeit, auch klar zu antworten.
Ein „Nein“ ist vielleicht schade, aber du weißt zumindest, woran du bist.
Selbstbewusst sein bedeutet nicht, dass du immer deinen Willen bekommst
Das finde ich eine wichtige Nuance.
Selbstvertrauen bedeutet nicht:
„Ich weiß, was ich will, und du wirst das tun.“
Es bedeutet:
„Ich weiß, was ich will, ich traue mich, es auszusprechen, und ich respektiere es, wenn du etwas anderes möchtest.“
Letzteres ist meiner Meinung nach eine viel attraktivere Form der Stärke.
3. Du musst nicht mit Geld, Status oder Aussehen beeindrucken
Manche Männer versuchen, ihre Attraktivität mit teuren Autos, Uhren, Kleidung, Kontakten oder Geschichten über ihren Erfolg zu beweisen.
Daran ist natürlich nichts auszusetzen, wenn du zufällig so bist.
Aber wahre Selbstsicherheit muss nicht ständig bewiesen werden.
Innerer Wert ist stärker als Prahlerei
Jemand, der mit sich selbst zufrieden ist, muss nicht jede Minute zeigen, wie toll er ist.
Er kann einfach präsent sein.
Zuhören.
Ein gutes Gespräch führen.
Aufrichtig interessiert sein.
Und vielleicht am wichtigsten: Er muss nicht ständig kontrollieren, ob der andere ihn mag.
Diese Art von Ruhe kann viel attraktiver sein, als ständig zu versuchen, Eindruck zu machen.
4. Behalte dein eigenes Leben, während du dich verliebst
Eine neue Beziehung kann natürlich großartig sein. Plötzlich möchtest du jede Minute zusammen verbringen.
Aber vergiss dabei dein eigenes Leben nicht.
Bleib beim Sport. Triff dich weiterhin mit Freunden. Nimm dir Zeit für Arbeit, Hobbys und Entspannung.
Attraktivität liegt auch in der Eigenständigkeit
Du musst dein Leben nicht komplett umkrempeln, nur weil du jemanden magst.
Im Gegenteil: Wenn du dein eigenes Leben weiterführst, habt ihr euch letztendlich auch mehr zu erzählen.
Das bedeutet nicht, dass du distanziert sein musst. Es bedeutet einfach:
Ich mag dich, aber ich habe mich selbst nicht verloren.
Das ist etwas ganz anderes als Spielchen zu spielen oder absichtlich lange mit der Antwort zu warten.
5. Grenzen sind keine Mauer
Grenzen setzen klingt vielleicht streng, aber eigentlich sind gute Grenzen ein Zeichen von Respekt.
Für dich selbst und für den anderen.
Ein klares „Nein“ kann sehr gesund sein
Zum Beispiel:
„Heute Abend passt es nicht, aber Samstagnachmittag hätte ich Zeit.“
Oder:
„Das ist mir nicht angenehm.“
Oder:
„Dafür bin ich nicht zu haben.“
Du musst dem keine riesige Erklärung oder Diskussion anhängen.
Eine gute Grenze ist oft einfach klar und ruhig.
6. Wärme und Standhaftigkeit sind eine großartige Kombination
Das ist vielleicht die wichtigste Botschaft der ganzen Geschichte.
Du musst dich nicht entscheiden zwischen:
dem netten Jungen
und
dem arroganten Bad Boy.
Denn zwischen diesen beiden liegt ein riesiger Raum.
Sanft, wo es geht, stark, wo es nötig ist
Du kannst fürsorglich sein und klar.
Du kannst sensibel sein und selbstbewusst.
Du kannst zuhören und Initiative ergreifen.
Du kannst romantisch sein und Grenzen setzen.
Du kannst jemanden enorm attraktiv finden und trotzdem du selbst bleiben.
Das ist kein Widerspruch. Das ist Reife.
Wie sieht das beim Dating aus?
Angenommen, du möchtest ein Date planen.
Anstatt:
„Was möchtest du tun? Wann möchtest du? Wohin möchtest du? Mir ist alles recht.“
könntest du zum Beispiel sagen:
„Ich kenne ein schönes Restaurant. Wollen wir Freitag um 19:00 Uhr hingehen?“
Das ist Initiative ergreifen.
Aber dann kannst du auch zuhören, wenn sie etwas anderes möchte.
„Lieber Samstag? Völlig in Ordnung.“
Das ist Selbstvertrauen ohne Kontrolle.
Und wie ist es mit Sex?
Auch im Schlafzimmer kann die Kombination aus Wärme und Klarheit sehr angenehm sein.
Du musst nicht so tun, als wüsstest du genau, was dein Partner mag. Gerade Fragen stellen kann unglaublich sexy sein.
Trau dich zu sagen, was dir gefällt
Zum Beispiel:
„Das finde ich herrlich.“
„Wollen wir das mal ausprobieren?“
„Magst du es, wenn ich die Führung übernehme?“
Diese Art von Kommunikation macht Sex oft spannender.
Und wenn ihr gemeinsam etwas Neues entdecken wollt, kann ein Spielzeug natürlich eine schöne Ergänzung sein.
Bei Happytoys findest du zum Beispiel verschiedene Sextoys für Männer, aber auch Produkte, die du gemeinsam mit deinem Partner verwenden kannst.
Selbstvertrauen bedeutet auch Zuhören
Wenn ihr gemeinsam experimentiert, geht es nicht nur darum, was du willst.
Frage, was der andere mag, achte auf Reaktionen und respektiere Grenzen.
Auch bei spannenden oder kinkigen Formen des Sex bleibt dieser Grundsatz derselbe.
Die Führung übernehmen ist etwas anderes als Kontrolle auszuüben.
Wann „freches“ Verhalten zu einer roten Flagge wird
Es gibt einen großen Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Unfreundlichkeit.
Ein Mann, der ruhig „Nein“ sagen kann, ist nicht dasselbe wie jemand, der andere herabwürdigt.
Achte auf diese Signale
- jemand, der dich bewusst beleidigt, um sich größer zu fühlen;
- jemand, der deine Grenzen immer wieder testet, nachdem du deutlich Nein gesagt hast;
- Eifersucht, die als „Schutz“ verkauft wird;
- jemand, der versucht zu bestimmen, mit wem du umgehst;
- jemand, der dich bewusst verunsichern will.
Das ist keine gesunde Selbstsicherheit.
Respekt bleibt die Basis.
Selbstbewusstsein muss man nicht spielen
Vielleicht bist du von Natur aus schüchtern. Vielleicht bist du introvertiert. Vielleicht fällt es dir schwer, für dich selbst einzustehen.
Das bedeutet nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt.
Selbstvertrauen ist kein Persönlichkeitstyp, den man hat oder nicht hat. Du kannst es Schritt für Schritt entwickeln.
Fang klein an
Sag öfter, was du wirklich denkst.
Mach selbst mal einen Plan.
Sag Nein, wenn etwas nicht zu dir passt.
Frag jemanden nach einem Date, wenn du sie magst.
Und akzeptiere, dass du nicht immer eine positive Antwort bekommst.
Denn auch das ist Teil des Selbstvertrauens.
Mein Rat als Simone von Happytoys
Ich würde mir wünschen, dass wir die Vorstellung vom „Bad Boy“ ein wenig hinter uns lassen.
Du musst nicht arrogant sein.
Du musst Frauen nicht ignorieren.
Du musst nicht absichtlich schwierig sein.
Du musst keine coole Rolle spielen.
Sei einfach du selbst, aber mit einer starken Basis
Sei lieb.
Sei lustig.
Sei aufmerksam.
Höre zu.
Aber wisse auch, was du willst.
Trau dich, Initiative zu ergreifen.
Setze Grenzen.
Respektiere die Grenzen des anderen.
Und vergiss vor allem nicht, Spaß zu haben.
Denn letztendlich ist Attraktivität meiner Meinung nach gar nicht so kompliziert. Die Kombination aus Wärme, Selbstvertrauen, Humor und Respekt ist viel attraktiver als jeder „Bad Boy“-Trick.
Und wenn dann noch ein bisschen Spannung, Neugier und Spaß im Schlafzimmer dazukommen?
Dann wird es erst richtig interessant. 😉
Liebe Grüße,
Simone
Happytoys – lieber Happy als Easy
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